Historie

Bürenkemper

Im Jahre 1940 eröffneten Christine und Bernhard Bürenkemper in Bielefeld-Ummeln eine kleine Bäckerei mit angeschlossenem Lebensmittelladen. Ihr Sohn Bernhard beendete als Landesbester 1967 die Bäckerlehre und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters. Nach der Meisterprüfung übernahm er 21-jährig 1974 den kleinen Betrieb vom Vater und wandelte ihn in eine reine Bäckerei und Konditorei um. Zunächst gab es keine eigenen Verkaufsstellen und es wurden nur zwei Gesellen beschäftigt, die dem Unternehmen auch heute noch treu sind. Die Bäckerei-Konditorei belieferte damals in erster Linie kleinere Konsumläden und einige gastronomische Betriebe.

Mitte der siebziger Jahre vollzog sich ein Wandel im Lebensmitteleinzelhandel. Es wurden die ersten großen Supermärkte und Einkaufszentren auf der grünen Wiese gebaut. In der Folge mussten viele kleine Lebensmittelläden schließen. Durch die neue Situation am Markt war auch die neu gegründete Bäckerei-Konditorei gezwungen, sich umzuorientieren. Das Liefergeschäft wurde nach und nach eingestellt und zunächst durch vier Verkaufswagen ersetzt. Später folgte gegen Ende der Siebziger Jahre die Gründung des Stammgeschäfts in Ummeln.

Zusammen mit seiner Ehefrau Ingeborg eröffnete Bäckermeister Bernhard Bürenkemper im Jahre 1980 die erste Filiale in Bielefeld-Brackwede. Zunächst noch an der Kirche erfolgte 1985 der Umzug in die Dorfpassage. In den folgenden Jahren ersetzten nach und nach weitere Filialen die Lieferwagen.

Mit einer Besonderheit machte sich schon damals die Bäckerei Bürenkemper einen Namen. Die einzelne Filiale wurde wie eine kleine Bäckerei geführt, in der nahezu alle Produkte (vom Teig bis zum fertigen Produkt) selbst von mehreren Bäckern, vor den Augen der Kunden, hergestellt wurden.

Das Jahr 2002 war in mehreren Beziehungen ein Meilenstein für das Unternehmen, das mit mittlerweile acht Filialen ca. 90 Mitarbeiter beschäftigte. Zum einen wurde die erste Filiale (Dorfpassage Brackwede) an einen Franchisenehmer übergeben. Zum anderen wurde das Bielefelder Traditionsunternehmen Cafe-Konditorei Kriemelmann mit seinen sieben Filialen in die Bäckerei Bürenkemper integriert. Die Produkte beider Unternehmen ergänzten sich hervorragend, so dass das Unternehmen seitdem das vollständige Sortiment einer exzellenten Bäckerei und einer hervorragenden Konditorei seinen Kunden anbieten kann.

2003 folgte nach abgeschlossener Bäckerlehre und Studium der Betriebswirtschaft Bernhard Bürenkemper III. seinem Vater und Großvater in das Familienunternehmen. Seine Schwester, Stefanie Wolff, trat 2006, ebenfalls nach erfolgreich absolviertem Betriebswirtschaftsstudium, in das Unternehmen ein.

Im Jahr 2016 werden alle der mittlerweile 46 Filialen durch Franchisenehmer geführt, die jeden Tag dem Kunden das große und frische Sortiment in angenehmer Atmosphäre präsentieren.

Kriemelmann

Im Jahre 1898 eröffnete Theodor Heinrich Kriemelmann den Betrieb an der Detmolder Straße und legte damit den Grundstein für das Traditionsunternehmen Café-Konditorei Kriemelmann. Wie damals üblich war es keine reine Bäckerei, sondern angeschlossen an ein Kolonialwarengeschäft. 1923 heiratete er seine Frau Anna, welche zu Anfang die Brote noch mit Pferd und Wagen zu den Kunden gebracht hat.

Der erste große Umbau am Stammsitz der Firma an der Detmolder Straße erfolgte 1960 unter der Leitung des Sohnes Theo der Zweite und dessen Ehefrau Elfriede. 1975 wurde ein zweites Geschäft eröffnet – das Café mit Ladengeschäft und Konditorei an der Danziger Straße. Schon ein Jahr später kam ein weiteres Geschäft mit Café in Oerlinghausen hinzu.

Sohn Rüdiger hatte nach seiner Ausbildung zum Konditor zunächst Berufserfahrungen in Süddeutschland und der Schweiz gesammelt und legte 1982 die Meisterprüfung ab. Danach konzentrierte er sich ganz auf die Mitarbeit im elterlichen Betrieb und führte damit die Familientradition in dritter Generation fort.

1983 entschloss sich die Familie, die Zukunft des Unternehmens ausschließlich auf die Produktion eigener Back- und Konditoreiwaren zu gründen. Am Stammsitz an der Detmolder Straße wurde das Ladengeschäft geschlossen, wodurch die Backstube auf rund 480 Quadratmeter Produktionsfläche vergrößert werden konnte.

Im Folgejahr eröffnete Rüdiger Kriemelmann eine weitere Filiale im Marktkauf Oldentrup, in der damals schon die Backwaren den ganzen Tag über frisch gebacken wurden.

1986 zog das Café in Oerlinghausen in die Hauptstraße um. Fünf Jahre später wurde das Altstadtcafé komplett renoviert und mit einem größerem Sortiment und einem frischem Ambiente neu eröffnet.

Im Jahre 1998 feierte das Unternehmen mit seinen 85 Mitarbeitern in 5 Filialen das 100-jährige Bestehen.

Neben der Erweiterung des Unternehmens lag Rüdiger Kriemelmann besonders die Ausbildung am Herzen.

So gewann zum Beispiel Mario Stieghorst, Lehrling der Konditorei Kriemelmann, 1990 den Konditoren-Junior-Cup. Er ist dem Unternehmen auch heute noch als Konditor-Meister treu. Im Jahr 2002 wurde das Traditionsunternehmen in die Bäckerei Bürenkemper integriert. Die Produkte beider Unternehmen ergänzten sich hervorragend, so dass das Unternehmen seit dem das vollständige Sortiment einer exzellenten Bäckerei und einer hervorragenden Konditorei seinen Kunden anbieten kann.

Im Jahr 2007 sind mittlerweile auch alle Filialen von Kriemelmann an Franchisenehmer übergeben worden, die jeden Tag dem Kunden das große und frische Sortiment in angenehmer Atmosphäre präsentieren.